Die Box-AG stellt sich vor

Es gibt den verbreiteten Irrtum, dass jeder, der eine Hand hat und damit eine Faust machen kann, auch boxen kann.

Dem ist nicht so.

Boxen ist ein anspruchsvoller Sport. Er verlangt demjenigen, der ihn betreibt, viel ab. Die Box-AG an der Heinrich Corsten Schule in Mönchengladbach dient sowohl der sportlichen Ertüchtigung als auch dem Abbau von Aggressionen. Die Teilnehmer der AG erlernen hier die Grundlagen des Boxens, d.h. sie erlernen die Technik. Aber gleichzeitig verbessern sie auch ihre Kondition, ihre Konzentrationsfähigkeit und ihre Schnellkraft. Außerdem verändert sich die Körperwahrnehmung der AG-Teilnehmer. Die „Boxer“ kämpfen nicht gegeneinander. Es gibt auch keine Sparringskämpfe. Die AG beschränkt sich auf reines Fitnessboxen, bei dem es darum geht, sich sportlich zu betätigen. Gleichwohl werden sich die Fitnessboxer einem sehr starken Gegner stellen müssen: der eigenen Person. Dieser Gegner ist stärker als jeder andere Gegner. Darin liegt die größte Herausforderung beim Boxen.
Jeder Teilnehmer der AG muss sich im Rahmen seiner Möglichkeiten dieser Herausforderung stellen.
Obwohl die AG das Boxen nicht als Kontaktsport betreibt, bleibt es immer noch ein Kampfsport. Grundvoraussetzung für die Teilnahme ist der respektvolle Umgang mit Boxern, Trainern und Geräten – und Disziplin.
Der Heinrich Corsten Schule in Mönchengladbach steht ein erfahrener und lizensierter Boxtrainer zur Verfügung. Das Training findet einem eigenen kleinen, aber gut ausgestatteten Boxgym statt.

Alle Teilnehmer trainieren mit jedem Mitglied der AG, ohne
Ansehen von Glaube, Geschlecht, Sprache, ethnischer
Herkunft, Weltanschauung, Herkunft, Eigentum, Geburt,
sexueller Identität, Alter usw.